14. Juni 2026

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Verdacht auf Hantavirus: Patienten in Frankfurt untersucht

In Frankfurt sind mehrere Patienten mit Verdacht auf eine Hantavirus-Infektion medizinisch untersucht worden. Hintergrund sind auffällige Krankheitssymptome, die auf das seltene Virus hindeuten könnten. Die Betroffenen werden derzeit ärztlich überwacht und weiter untersucht.  

Das Hantavirus wird hauptsächlich durch Ausscheidungen infizierter Nagetiere übertragen – insbesondere durch Rötelmäuse. Menschen können sich beispielsweise durch aufgewirbelten Staub infizieren, etwa bei Reinigungsarbeiten in Kellern, Garagen oder Gartenhütten.  

Zu den typischen Symptomen gehören plötzliches hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie in schweren Fällen Probleme mit den Nieren. Experten weisen darauf hin, dass Infektionen in Deutschland immer wieder auftreten, besonders in waldreichen Regionen und während trockener Frühjahrsmonate.  

Die Gesundheitsbehörden beobachten die Situation aktuell genau. Eine größere Gefahr für die Bevölkerung besteht nach bisherigen Erkenntnissen jedoch nicht.