Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe im Wiesbadener Stadtteil Erbenheim ist der Blindgänger am Mittwoch erfolgreich entschärft worden. Die 500 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war zuvor bei Sondierungsarbeiten nahe der Zufahrt zur Lucius D. Clay Kaserne entdeckt worden.
Für die Entschärfung musste ein Sicherheitsradius von rund 700 Metern eingerichtet werden. Etwa 50 Anwohner mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Zusätzlich kam es zu erheblichen Einschränkungen im Verkehr: Die A66 zwischen Erbenheim und Nordenstadt sowie die B455 wurden zeitweise vollständig gesperrt. Auch die Bahnstrecke Wiesbaden–Köln war betroffen.
Die Stadt Wiesbaden richtete einen Krisenstab ein und informierte Bürger über ein Bürgertelefon sowie aktuelle Warnmeldungen. Auch der Busverkehr von ESWE Verkehr war zeitweise eingeschränkt.
Nach erfolgreicher Entschärfung konnten die Sperrungen am Mittag schrittweise aufgehoben werden. Anwohner durften in ihre Häuser zurückkehren und der Verkehr auf der A66 wurde wieder freigegeben.

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