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4.000 Teilnehmer beim Mammutmarsch in Wiesbaden

Lucas Hubl
Lucas Hubl
17. Oktober 2026 · 4 Min. Lesezeit

Wiesbaden – Tausende Wanderbegeisterte haben am Samstag (17. Oktober 2026) die hessische Landeshauptstadt in eine große Wanderarena verwandelt.

Wiesbaden – Tausende Wanderbegeisterte haben am Samstag (17. Oktober 2026) die hessische Landeshauptstadt in eine große Wanderarena verwandelt. Mehr als 4.000 Menschen nahmen am diesjährigen Mammutmarsch in Wiesbaden teil und stellten ihre körperliche und mentale Ausdauer auf die Probe. Bei Strecken zwischen 30 und 55 Kilometern ging es durch die schönsten Landschaften rund um Wiesbaden. Eine ganz besondere Aktion hatte sich dabei die Freiwillige Feuerwehr Sonnenberg einfallen lassen: 13 ihrer Mitglieder stellten sich gemeinsam der 42-Kilometer-Distanz eine Strecke, die für die Feuerwehr eine besondere Bedeutung hat.

Tausende Wanderer starten am Wiesbadener Kurhaus

Bereits in den frühen Morgenstunden versammelten sich die ersten Teilnehmer auf dem Bowling Green vor dem Wiesbadener Kurhaus. Von dort aus machten sich die Wanderer in verschiedenen Startgruppen auf den Weg.

Die Veranstaltung lockte nicht nur Menschen aus Wiesbaden und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet an. Auch aus weiter entfernten Städten wie Köln, Hannover, Gießen, Mainz und Kaiserslautern reisten Teilnehmer an, um sich der sportlichen Herausforderung zu stellen.

Für die Wanderer standen drei unterschiedliche Strecken zur Auswahl: 30, 42 oder 55 Kilometer.

Während einige Teilnehmer zum ersten Mal einen solchen Marsch absolvierten, waren andere bereits erfahrene Langstreckenwanderer. Viele gingen gemeinsam mit Freunden, Familienangehörigen oder Arbeitskollegen an den Start.

Auch das zunächst regnerische Herbstwetter konnte die gute Stimmung unter den Teilnehmern nicht trüben.

Anspruchsvolle Strecken durch Wiesbaden und den Rheingau

Die verschiedenen Routen führten durch zahlreiche bekannte und landschaftlich reizvolle Gebiete rund um Wiesbaden.

Vom Kurhaus aus ging es unter anderem durch Sonnenberg, Rambach und die umliegenden Waldgebiete. Auch der Neroberg gehörte zu den Höhepunkten der Wanderstrecken.

Wer sich für die längeren Distanzen entschieden hatte, konnte darüber hinaus die Weinberge des Rheingaus und die Landschaft entlang des Rheins erleben.

Die 42- und 55-Kilometer-Strecken führten unter anderem durch die Bereiche Biebrich und Schierstein.

Dabei mussten die Wanderer nicht nur viele Kilometer zurücklegen, sondern auch zahlreiche Höhenmeter überwinden.

Besonders die längeren Strecken verlangten den Teilnehmern einiges ab. Neben körperlicher Fitness waren vor allem Durchhaltevermögen, Motivation und mentale Stärke gefragt.

Besondere Aktion der Freiwilligen Feuerwehr Sonnenberg

Eine außergewöhnliche Idee setzten in diesem Jahr die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Sonnenberg um.

Die Feuerwehr Sonnenberg trägt innerhalb der Wiesbadener Feuerwehr die Standortkennzahl 42. Genau diese Zahl findet sich auch bei einer der angebotenen Strecken des Mammutmarsches wieder.

Für die Feuerwehrleute war diese Übereinstimmung ein besonderer Anlass, gemeinsam an der Veranstaltung teilzunehmen.

Insgesamt 13 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Sonnenberg machten sich deshalb auf den Weg, um die 42 Kilometer gemeinsam zu bewältigen.

Damit stand für die Feuerwehrleute an diesem Samstag ausnahmsweise nicht die Bewältigung eines Einsatzes im Vordergrund, sondern eine sportliche Herausforderung.

Die Teilnahme bot zugleich eine Gelegenheit, den Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr zu stärken und gemeinsam ein besonderes Erlebnis außerhalb des regulären Feuerwehrdienstes zu schaffen.

Eigene Unterstützungsstation für die Feuerwehrkameraden

Doch nicht nur die 13 wandernden Feuerwehrmitglieder waren an der besonderen Aktion beteiligt.

Eine kleine Gruppe weiterer Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Sonnenberg hatte sich ebenfalls etwas einfallen lassen.

Zusätzlich zu den bereits vorhandenen offiziellen Verpflegungsstationen des Veranstalters richteten die Feuerwehrleute einen eigenen kleinen Unterstützungsstand entlang der Strecke ein.

Dafür wurde ein Pavillon aufgebaut, an dem die wandernden Kameradinnen und Kameraden empfangen und angefeuert wurden.

Die zusätzliche Station sollte vor allem für Motivation sorgen und den Teilnehmern zeigen, dass ihre Feuerwehrgemeinschaft auch abseits des Einsatzdienstes hinter ihnen steht.

Gerade bei einer Wanderung über 42 Kilometer können solche Begegnungen eine willkommene Unterstützung sein.

Der eigens eingerichtete Anlaufpunkt machte die Veranstaltung für die Feuerwehr Sonnenberg zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis.

Mammutmarsch begeistert seit Jahren zahlreiche Teilnehmer

Der Mammutmarsch gehört mittlerweile zu den bekannten Langstrecken-Wanderveranstaltungen in Deutschland.

In zahlreichen Städten kommen jedes Jahr Tausende Menschen zusammen, um ihre persönlichen Grenzen auszutesten.

Auch in Wiesbaden hat sich die Veranstaltung inzwischen etabliert. Bereits seit fünf Jahren gehört die hessische Landeshauptstadt zu den Austragungsorten.

Anders als bei klassischen Laufveranstaltungen steht beim Mammutmarsch nicht die Geschwindigkeit im Mittelpunkt.

Vielmehr geht es darum, eine selbst gewählte Distanz zu bewältigen und dabei körperliche wie mentale Herausforderungen zu meistern.

Die Teilnehmer können ihr eigenes Tempo bestimmen und die Strecke allein oder gemeinsam mit anderen zurücklegen.

Unterwegs sorgen die offiziellen Verpflegungspunkte für Möglichkeiten zur Stärkung und für kurze Pausen.

Ein besonderer Tag für Wiesbaden Mit mehr als 4.000 Teilnehmern zeigte der Mammutmarsch erneut, wie groß das Interesse an außergewöhnlichen Wanderveranstaltungen ist.

Die Mischung aus sportlicher Herausforderung, abwechslungsreicher Landschaft und gemeinschaftlichem Erlebnis machte den Tag für viele Teilnehmer besonders.

Für die Freiwillige Feuerwehr Sonnenberg hatte die Veranstaltung noch eine zusätzliche Bedeutung.

Die 13 Feuerwehrmitglieder auf der 42-Kilometer-Strecke und ihre unterstützenden Kameraden am eigens eingerichteten Pavillon bewiesen, dass der Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr weit über den regulären Einsatzdienst hinausgeht.

Die besondere Verbindung zwischen der Zahl 42 und der Feuerwehr Sonnenberg dürfte den Beteiligten dabei noch lange in Erinnerung bleiben.

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